Narratives Sandspiel bei Traumatisierungen
Narratives Sandspiel bei Traumatisierungen
Narratives Sandspiel bei Traumatisierungen
Narratives Sandspiel bei Traumatisierungen
Kaum ein anderes Medium bietet einen so schnellen Zugang zu Traumatisierungen wie das Sandspiel. Beim Gestalten entsteht Kontakt zu verletzten Ich-Zuständen; auch sehr frühe Szenen können im Sand Ausdruck finden. Gleichzeitig bietet Sandspiel einen sicheren Rahmen für die Traumabearbeitung, der schon jüngeren Kindern offen steht: Die Handlung verbleibt auf der Bühne des Sandkastens, eingefrorene Szenen werden in Bewegung gebracht.
Gezeigt werden u. a.:
- die Unterbrechung posttraumatischen Spiels und traumatischer Reinszenierungen
- die Arbeit mit „Spielstopps“ und die Aktivierung einer Beobachtungsperspektive
- die Einführung von Hilfsfiguren und die Gestaltung korrektiver Erfahrungen
Berührt werden weitere im Traumakontext wichtige Themen wie die Transformierung endloser Kampfspiele, der Umgang mit traumatischen Verlusten und das „Neu-Erzählen“ der eigenen Lebensgeschichte bei mehrgenerationaler Traumatisierung. Eine Umsetzung mit weiteren spieltherapeutischen Medien (Handpuppen, kreatives Gestalten) wird vermittelt.
Es stehen Sandkästen bereit, um das Gezeigte in Kleingruppen selbst zu erproben. Fragen zu eigenen Fallverläufen können eingebracht und reflektiert werden.
Literatur:
Brächter, W. (2010): Geschichten im Sand. Grundlagen und Praxis einer narrativen systemischen Spieltherapie
Brächter, W. (2022): Einführung in die systemische Sandspieltherapie
448,- EUR
Entspricht 16 UE á 28€
Anmeldeschluss:
27.11.2026
Frau Beate Schulz
Frau Wiltrud Brächter